Gründung und Geschichte des

TSV Bullay-Alf 1889 – 1921 e. V.“

„Gut Heil“ Bullay

Im Jahre 1889 fanden sich turn- u. sportbegeisterte Männer, unter der Führung eines Turners namens Schenk aus Cochem in der Gemeinde Bullay zusammen und gründeten den Turnverein „Gut Heil“. Es waren die Männer Schenk aus Cochem, Peter Hastenpflug sen., Jakob Pauly, Johann Münster, Bertram Irlenborn.

Nach der Machtübernahme durch Hitler im Jahr 1933 wurde der Turnverein in den Eisenbahner Turn- und Sportverein umbenannt und die Führung dem damaligen Bahnmeister Beck übertragen. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges stand der Verein in hoher Blüte. Der Ausgang zerriss leider den Verein vollständig. Im Jahre 1957 wurde der Verein ins neue Leben gerufen. Unter den alten Turnern war auch der letzte Turnwart aus der Zeit vor dem Kriege Peter Hastenpflug (Sohn des Mitbegründers), der den Verein als Vorsitzender führte.

 

„Gut Heil“ Alf

Am 17. August 1889 fand im Saale des Gastwirts „Niklaus Martiny“ die Gründungsversammlung des Turnvereins Alf statt. Wie aus dem Volksblatt für die Mosel und Umgebung „Der Reichsfreund“ zu entnehmen ist, waren 75 begeisterte Turner bereit einen Verein zu gründen. Der Verein zeigte eine beachtliche Aktivität und gründete 1914 sogar einen Spielmannszug. Nach dem zweiten Weltkrieg hat es lange gedauert bis endlich 1957 gemeinsam mit den Bullayer Turnfreunden die Vereinstätigkeit wieder ins Leben gerufen wurde. Gemeinsame Interessen führten schließlich zum Zusammenschluss unter dem neuen Vereinsnamen TV Bullay-Alf

durch Heinz Fabisiak im Jägerhof Alf im Jahre 1967.

 

Sportverein „Rot-Weiß Burg Arras“ Alf

Bis zur Machtübernahme durch Hitler ist bei der Deutschen Jugendkraft (DJK) Alf, Fußball betrieben worden. Gespielt wurde auf der Wiese vor dem St. Josef Heim in Alf-Fabrik. Nach dem zweiten Weltkrieg wollte auch die Alfer Jugend wieder Fußball spielen. Die Freude am Fußball führte bereits 1946 zur Gründungsversammlung des „SV Rot-Weiß Alf“. Der Verein ist später in „SV Burg Arras Alf“ umbenannt worden. !. Vorsitzender war Josef Mertes. Leider war die Begeisterung des Fußballs innerhalb des SV nicht von Bestand und so folgte die Auflösung im Oktober 1956. Die aktiven Spieler wurden vom „SSV Bullay“ aufgenommen und bewirkten dort spürbare Verstärkung. 1957 ist der gemeinsame Sportverein „SSV Bullay-Alf“ gegründet worden.

 

SSV Bullay/Mosel 1921 e. V.

Nachdem bereits im Jahre 1920 im Turnverein erstmals Fußball gespielt wurde, wenn auch nur Freundschaftsspiele mit den Nachbargemeinden, trafen sich am Pfingstmontag 1921 sechszehn hochmotivierte Fußballanhänger in der Moselbahngaststätte in Bullay zur Gründungsversammlung des „SSV Bullay“. Erster Vorsitzender wurde Josef Schmalhofer. Satzung und Geist des SSV Bullay gefielen den Machthabern des Dritten Reiches absolut nicht und so kam 1934 der Spielbetrieb zum Erliegen und 1935 folgte die Auflösung. Im Spätjahr 1945 und Frühjahr 1946 bemühte man sich bereits um die Wiederaufnahme des Vereinslebens. Es war ein sehr schwerer Anfang unter noch ärmlicheren Verhältnissen als 1921. Im Jahre 1949 bekam der Verein einen neuen Vorsitzenden, Herr Alfred Schulte. Es begann eine intensive Jugendarbeit. 1957 erfolgte der Zusammenschluss des SSV Bullay mit den Aktiven des ehemaligen SV Alf. 1956 wurde Dr. Risser 1. Vorsitzender des Vereins, 1962 folgte Rudolf Brohl. 1967 befaßte man sich mit dem Zusammenschluss des „TV Bullay-Alf“ und dem „SSV Bullay/Alf“ zu einem Großverein. Dieses Vorhaben konnte am 19.11.1968 realisiert werden und der neue Verein „TSV Bullay-Alf“ zählte 450 Mitglieder. Er betreibt die Sportarten: Fußball, Turnen, Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis, Gymnastik für alle Altersgruppen einschl. Mutter- u. Kind-Turnen. 1. Vorsitzender blieb Rudolf Brohl und technischer Leiter wurde Sportfreund Heinz Fabisiak.

 

TSV BULLAY – ALF e.V.

Ein Überblick in Zahlen

 

1889       Gründung des Turnvereins “Gut Heil” in Bullay mit 5  

                Gründungsmitgliedern

1889       Gründung des Turnvereins „Gut Heil“ in Alf

1914        Gründung eines Spielmannszug in Alf

1921       Gründung des „SSV Bullay“ mit 16 Fußballern – Fußballverein

1933        Umbenennung zum Eisenbahner Turn- und Sportverein in Bullay

1946        Gründung des „SV Rot-Weiß Alf“ - Fußballverein

1949        Wiederaufbau des „SSV Bullay“

1957        Bullayer Verein nach den Kriegsjahren wieder ins Leben gerufen

1957        Gründung eines gemeinsamen Vereins „SSV Bullay-Alf“

1967        Zusammenschluss mit dem neuen Namen TV Bullay-Alf

1968       Gründung des neuen Vereins „TSV Bullay-Alf „ mit 450 Mitgliedern

                Turnen/Fußball

1972        Gründung einer Volleyball-Abteilung unter Heinz Fabisiak

1982        Gründung einer Tischtennis-Abteilung

1983        Gründung einer Leichtathletik-Abteilung unter Günter Nixdorf

1989        100-jährige Feier

                Bereits 830 Mitglieder im Turn- und Fußballbereich

2008        Gründung einer Thai-Box-Abteilung unter Isabella Malcher

2008        Gründung einer Triathlon-Abteilung und Ausrichtung des

                Mittelmosel-Triathlons

2008        Einweihung des eigenen Clubheims unter Thomas Schneider

2009        2. Platz im Wettbewerb „Sterne des Sports“ für Jugendarbeit

2011        1. Platz im Wettbewerb „Sterne des Sports“ für Integrationsarbeit

2014        125-jährige Feier

                925  Mitglieder im Verein

2016        Feier für den 1000sten Mitglied

                1004 Mitglieder zum Jahresende

                Turnen 569 Fußball 204 Leichtathletik 94 Thaiboxen 73 Triathlon 11  

                Volleyball 53

 

1. Vorstandsvorsitzende

 

SSV Bullay/Mosel 1921 e.V.  - Ab 19.11.1968 TSV Bullay/Alf 1889/1921 e.V.

 

12.5.1946 - 20.9.1946   Peter Gödderz

20.9.1946 - 24.6.1956   Lehrer Alfred Schulte

24.6.1956 - 10.2.1962   Dr. Walter Risser

10.2.1962 - 29.8.1975   Rudolf Brohl

29.8.1975 - 24.3.1991   Heinz Fabisiak

24.3.1991 - 29.3.1992   Wolfram Schäfer

29.3.1992 - 27.4.1996   Richard Mittler

27.4.1996 - 26.3.2001   Michael Brohl

26.3.2001 - 26.3.2011   Thomas Schneider

26.3.2011 - 01.4.2016   Stefan Eberhard

01.04.2016                  Alison Sausen